Praxisgründung

Die Gründung einer Praxis stellt sicherlich die größte Herausforderung für junge Kolleginnen und Kollegen dar. Denn neben den im Studium erworbenen fachlichen Kenntnissen, muss der/die junge Zahnmediziner/in in der eigenen Praxis auch unternehmerische Fähigkeiten einsetzen. Es gilt, eine Praxisfinanzierung auf die Beine zu stellen, bürokratische sowie formelle Voraussetzungen zu schaffen, die Praxis effizient zu organisieren, gesetzlichen Bestimmungen zu genügen, wirtschaftliche Risiken zu managen und nicht zuletzt die eigene Altersversorgung im Blick zu haben.

Dabei sollte die Verantwortung im Planprozess in der Hauptsache in der eigenen Hand liegen – nur so ist gewährleistet, dass die Expertise über die eigene Selbstständigkeit in der Gründerperson vorhanden ist. Wenn die Praxisgründung Schritt für Schritt sorgfältig vorbereitet und alle notwendigen Maßnahmen getroffen wurden, können junge Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Patientinnen und Patienten, den Angestellten sowie sich und ihrer Familie gerecht werden.

In welcher Form die freiberufliche Ausübung der Zahnheilkunde auch in Zukunft gesichert werden kann, hängt ganz entscheidend von den Berufsträgern selbst ab. Sie haben es mit der Wahl ihrer Praxisformen in der Hand, ob sie künftig als freier Heilberuf das persönliche Vertrauensverhältnis zu den Patientinnen und Patienten in den Vordergrund stellen oder als eher gewerblich orientierte Unternehmer an den Kunden werben.

Berufskunde 2030

Berufskunde 2030 ist ein Projekt von der Bundes­zahnärztekammer (BZÄK), dem Bundesverband zahnmedizinsicher Alumni (BdZA) und dem Bundesverband der Zahnmedizinstudierenden (bdzm) das junge Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg in die Freiberuflichkeit unterstützt.

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Praxisgründung, Beteiligung, Anstellung & Co

Der Leitfaden soll dabei helfen, die für Sie „richtige“ Berufsausübungsform zu finden. Sie haben heute verschiedenste Möglichkeiten zwischen denen Sie wählen können.

Formen zahnärztlicher Berufsausübung

Fördermittel zur Praxisgründung und -entwicklung

Wenn Sie eine eigene Zahnarztpraxis gründen oder auch im Verlauf der Selbstständigkeit diese entwickeln wollen, stehen Ihnen zahlreiche Fördermittel von Bund und Land zur Verfügung. Überwiegend handelt es sich um zinsvergünstigte und tilgungsverzögerte Darlehen, aber auch nicht rückzahlbare Zuschüsse sind möglich. Grundsätzlich gilt: Fördermittel müssen immer vor dem Start des Projektes beantragt werden. Zudem ist es notwendig sie maßnahmenindividuell zu ermittelt anhand eines Businessplans.

Die Förderlotsen der Investitionsbank Schleswig-Holstein