Aufstiegsfortbildung zur ZMP
Kursteil II - Schwerpunkt: Parodontalprophylaxe
Referierende
2010 ZahnmedizinischeProphylaxeassistentin; 2011 Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin; 2014 Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen; 2016 Dentalhygienikerin; 2020 Lehrerin für Ernährung; 2020 Business Trainerin; 2021 Gesundheitstrainerin; Seminare und individuelles Praxis-Coaching mit Schwerpunkt Prophylaxe in Theorie und Praxis, Praxismanagement, Beratung.
* 1957 in Berlin; 1976 Abitur, Ausbildung als Biologielaborant in Berlin; 1977 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Kiel; 1982 Approbation und Promotion, Ausbildungsassistent in Ratzeburg; 1982 - 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abt. Kieferchirurgie der Universitätsklinik für ZMK, Kiel; 1985 Niederlassung in Kiel; Mitarbeit im Patenschaftsprogramm der Zahnärztekammer S-H; Mitglied im Jugendzahnpflegeausschuss der Zahnärztekammer S-H; 1997 Vorstand für Jugendzahnpflege und Prophylaxe; 2001 Vorstand Fortbildung und Prävention; 2005 - 2013 Vizepräsident, seit 2013 Präsident.
2003-2011 Assistenzzahnarzt/ angestellter Zahnarzt in allgemeinzahnärztlichen Praxen, 2005 Promotion, seit 2006 Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie am UKSH, Campus Kiel, seit 2012 Leiter des Funktionsbereiches Parodontologie, seit 2013 Spezialist für Parodontologie (DGParo), 2015 Habilitation, 2021 Außerplanmäßige Professur an der CAU zu Kiel, 2024 Vorsitzender der Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (SHGZMK), seit 2025 Stellvertretender Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie am UKSH, Campus Kiel.
Studium der Zahn- und Humanmedizin in Kiel; 2009 Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen; Forschungsaufenthalte in New Orleans USA; Adelaide Australien, Nagoya Japan; 2001 - 2014 Klinik fu¨r MKG-Chirurgie, Kiel, zuletzt als Oberarzt und geschäftsführenden Oberarzt; aktuelle Tätigkeit mit Dr. Erbersdobler und Prof. Dr. Dr. Springer: Praxisklinik fu¨r MKG-Chirurgie, Implantologie und Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie, Kiel.
Studium in Kiel, Praxis in Kiel seit 1988, Mitglied in der Kammer und in mehreren Ausschüssen: ZSRö, ZFA, Schlichtung-ZFA, Prüfungsausschuss ZFA, Berufsbildung; Vorstand der Kammer für das Resort Praxispersonal.
2000 Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 2006 Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uniklinik Köln; 2011 Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel; 2019 Vertreter des Lehrstuhls für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährungsmedizin; 2019 W2 Professor für Zielgerichtete Prävention an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel; 2021 stellv. Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung, CAU zu Kiel.
1997 zahnärztliche Approbation, 2003 Promotion, seit 1998 wiss. Mitarbeiterin in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des UKSH, Campus Kiel, seit 2003 Funktionsbereich Parodontologie.
Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen, Fachzahnarzt für Oralchirurgie; 2000-2008 Klinik für MKG-Chirurgie, Universitätsklinik Kiel, zuletzt als leitender Oberarzt und stellvertr. Klinikdirektor; aktuelle Tätigkeit: gemeinsam mit Dr. Erbersdobler und Dr. Dr. Möller Praxisklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Implantologie und Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie, Sell-Speicher, Kiel.
1975 - 1981 Studium der Zahnmedizin in Kiel; 1982 - 1983 Assistent in freier Praxis; 1983 Promotion; Preisträger der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde; seit 1984 niedergelassen in eigener Praxis in Kirchbarkau, Kreis Plön; seit 1988 Mitglied der Kammerversammlung und im Ausschuss Umwelt und Praxisführung; seit 1992 Vorstand der Zahnärztekammer; seit 2013 Vizepräsident der Zahnärztekammer; Vorstand für Qualitätsmanagement; Vorsitzender der Zahnärztlichen Stelle Röntgen; Mitglied in den Ausschüssen Nachhaltigkeit, Praxisführung und Hygiene, Dentalinstrumente, Bürokratieabbau sowie Röntgen und Strahlenschutz der BZÄK, Redaktionsmitglied im Deutschen Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin.
Lehrgangsinhalte
Dieser Kurs richtet sich an zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA), die den Kursteil I der Aufstiegsfortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP) oder in den Vorjahren den Kurs "Assistenz bei PAR und Prophylaxe" mit Erfolg abgeschlossen haben und eine zweijährige berufliche Tätigkeit als Zahnmedizinische Fachangestellte nachweisen können.
Weitere Voraussetzungen für die Zulassung am ZMP-Kursteil II sind ein Teilnahmenachweis an einem Kurs "Maßnahmen im Notfall" mit mindestens 9 Unterrichtsstunden und der Nachweis über den aktuellen Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz.
Die Kopien der Nachweise sind mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung dem Heinrich-Hammer-Institut vorzulegen. Dieser Kurs mit dem Schwerpunkt Parodontalprophylaxe vermittelt theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten, um bei Patienten mit gingivalen und parodontalen Erkrankungen Prophylaxebehandlungen durchführen zu können.
Ziel des Kurses
- Komplexe Zusammenhänge bei der Entstehung oraler Erkrankungen verstehen,
- Bedeutung der individuellen Risiken bei der Patientenbehandlung kennen,
- gingivale und parodontale Veränderungen erkennen und dokumentieren,
- Erstellung von individualisierten risikoorientierten Prophylaxeplänen,
- Maßnahmen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprophylaxe kennen,
- Patientenmotivation und -schulung bzgl. der Durchführung häuslicher Mundhygiene,
- Durchführung von Behandlungen im Rahmen von Initial- und Erhaltungstherapie,
- Konzepte zur Raucherentwöhnung kennen.
Praktischer Kursteil
Der praktische Unterricht findet an 6 Tagen im Zeitraum Februar / März im Folgejahr in der ZMK-Klinik und dem Heinrich-Hammer-Instituts der Zahnärztekammer in Kiel, jeweils von 08.30 bis 17.30 Uhr, statt.
Die genauen Unterrichtstage werden zu Kursbeginn bekanntgegeben (vorbehaltlich eventueller Änderungen).
Im Anschluss an den praktischen Kursteil erfolgt eine einwöchige Hospitation in einer ZMP-Lehrpraxis. Dafür wird eine Hospitationsgebühr in Höhe von 500 € fällig.
Weiterhin fällt eine Prüfungsabschlussgebühr in Höhe von 300 € an und Materialkosten, soweit die Materialien in der Praxis nicht schon vorhanden sind.
Voraussetzung für die Kursteilnahme ist der Nachweis der Möglichkeit zur eigenständigen Durchführung von Parodontitis-Vorbehandlungen in einer Zahnarztpraxis, diese ist zu benennen.