Antiresorptive Therapie mit Bisphosphonaten – ein Update
Referent
Studium Human-/Zahnmedizin in Göttingen; 1988 - 1998 wiss. Mitarbeiter MKG-Chirurgie, Göttingen u. Hamburg; 1998 Habilitation MKG-Chirurgie, plastische Operationen; 1998 ltd. Oberarzt MKG-Chirurgie Erlangen; seit April 2004 Ordinarius für MKG-Chirurgie Kiel; seit 2004 Referent Curriculum Implantologie der DGI/APW; 2013 - 2015 1. Vorsitzender AGKi; seit 2017 Vorstandsmitglied DGMKG; seit 2018 Geschäftsführer EFMZ; 2019 Präsident des 70. Kongresses DGMKG, Hamburg 2020.
Lehrgangsinhalte
Was muss in der Zahnarztpraxis unbedingt beachtet werden?
Die Indikation für eine antiresorptive Therapie im Rahmen der Behandlung von bösartigen Erkrankungen als auch zur Therapie der Osteoporose nimmt deutlich zu. Diese Präparategruppe gehört zu den 10 am häufigsten rezeptierten Medikamenten in Deutschland. Problematisch ist die Entstehung der sogenannten Osteochemonekrose. Die Inzidenz reicht von 0,1 bis 20 %.
Im Rahmen der Veranstaltung werden zunächst die Indikationen und unterschiedliche Stoffgruppen dargestellt. Orientierend an den bestehenden Leitlinien zum Thema werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben, um das betroffene Patientenklientel sicher in der Praxis behandeln zu können. Moderne Therapieverfahren, wie z. B. die Verwendung von PRF oder ausgedehnten Transplantaten werden ebenfalls dargestellt.