Onlineveranstaltung
Wann ist der ideale Überweisungszeitpunkt an den Kieferorthopäden?
Referent
2017 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie; 2017 Habilitation und Venia legendi für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Regensburg; 2018 Oberarzt, Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Regensburg; 2018 Lehrpreis „Gute Lehre“ der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg; 2019 Stv. Direktor und Leitender Oberarzt, Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Regensburg; 2020 Spezialisierung „Kraniomandibuläre Dysfunktionen“ (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein); 2021 Secundo loco Lehrstuhl für Kieferorthopädie der Universität Genf, Schweiz; 2022 erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK); 2023 Spezialisierung „Zahnärztliche Schlafmedizin“ (Dt. Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin); 2023 Ruf auf den Lehrstuhl für Kieferorthopädie der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn (Nachfolge Prof. Dr. Andreas Jäger); seit 10/2023 Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Bonn.
Lehrgangsinhalte
Der richtige Zeitpunkt für die Überweisung an den Kieferorthopäden ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche interdisziplinäre Behandlung. Dieser Kurs vermittelt praxisnah, wie Zahnärztinnen und Zahnärzte kieferorthopädische Anomalien frühzeitig erkennen, deren Schweregrad beurteilen und den optimalen Zeitpunkt für eine Überweisung bestimmen können.
Anhand klinischer Beispiele und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die morphologisch-funktionellen Grundlagen eines eugnathen Gebisses erläutert, typische Fehlentwicklungen vorgestellt und die Bedeutung präventiver sowie frühtherapeutischer Maßnahmen aufgezeigt. Zudem werden die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) und die rechtlichen Rahmenbedingungen nach SGB V praxisnah erklärt.
Lernziele
Die Teilnehmenden lernen:
- eugnathes und pathologisches Gebiss sicher zu unterscheiden,
- kieferorthopädische Fehlstellungen nach Schweregrad einzuordnen,
- präventive und funktionelle Frühbehandlungen richtig anzuwenden,
- den geeigneten Überweisungszeitpunkt in Abhängigkeit der Anomalie festzulegen,
- die Rolle der Allgemeinzahnmedizin in der interdisziplinären Therapie sicher wahrzunehmen.